Montag, 17. März 2008

Zwei Wochen am Kolleg

Hallo ihr da draußen!

Zwei Wochen Unterricht am Kolleg liegen hinter mir und schon habe ich wieder Ferien! Was für ein Leben! =)
Diese beiden Wochen hatten es aber ganz schön in sich.
Kaum am Kolleg angekommen, war man auch schon wieder mit neuen Terminen und Hausaufgaben überschüttet.
Die Kurswochen sind vorbei und das heißt, dass wir wieder normalen Blockunterricht haben.
Drei Blöcke am Tag, bei drei verschiedenen Dozenten, was heißt: Es gibt wieder mehr Hausaufgaben! :-/
Die ersten Tage war ich ja noch recht motiviert, doch das änderte sich dann leider auch schnell wieder.
Ich vermisste meinen Praktikumsort, in dem ich –wie der Name schon sagt- praktisch was tun konnte. Ich habe gemerkt, dass ich eigentlich keine Lust mehr hab, im Unterricht zu sitzen und zu lernen. Ich will endlich raus und was machen!
Auf der anderen Seite habe ich mir gesagt, um richtig arbeiten zu können, muss ich wissen, WIE ich das richtig machen kann. Und was setzt das voraus? RICHTIG! Im Unterricht sitzen, aufpassen und lernen! Darum werde ich wohl doch nicht drum herum kommen, noch 2 ½ Jahre am Kolleg zu sitzen und zu lernen.

Nette Abende hier am Kolleg versüßen mir aber die Zeit.
So haben die Dritties nach ihrem Examen eine Disco veranstaltet, unser Kurs hat sich zum Kursabend getroffen, bei dem man mehr oder weniger von seinem Praktikum berichtete, die Zweities feierten ihr „Bergfest“ und schwelgten dabei mit uns zusammen in Erinnerungen, einige Leute chillten bei nem Cocktail im Chill und rockten das Spot oder man bereitet in Gemeinschaftsarbeit ein leckeres Essen zu und genoss dieses bei einer Tasse arabischem Kaffee.

In der vergangen Woche war hier auch großes Fasten angesagt. Rund 25 Leute haben eine Woche lang aufs Essen verzichtet und dafür mehr Zeit mit Gott verbracht. Ihr könnt euch sicher vorstellen, was das Gesprächsthema Nummer 1 in dieser Woche war…
Es war schon interessant, was die Faster erlebt haben, aber ich bin auch froh, dass ich jetzt wieder frei äußern kann, dass ich Hunger habe, ohne dafür böse Blicke ernten zu müssen! ;)

Und wie geht es nun weiter?
Am Mittwoch fahre ich heim und werde dort einige Tage entspannen und- wie soll es anders sein- den Unterricht nacharbeiten…
Ich freu mich aber schon darauf, meine Familie, Freunde, Ostsee… zu sehen und eine tolle Zeit mit ihnen zu verbringen!

Ich wünsch euch schöne und gesegnete Ostertage und verbleibe mit lieben Grüßen vom heiligen Berg!
Eure Linda



Kochen in der 30er- Küche!

Annalisa und ich

Al und Jenni! Die zwei süssen! ;)


Norman und AL


Die Jenni und eine Banane! Äh...


Peter und Jenni



Gang eins unseres Drei- Gänge- Menüs
Wir fördern das Gemeinschaftsgefühl mit Gang Nummer drei! ;)
Kursabend!

Die Lisa und ich


Annalisa, Jörg und Peter in tiefen Gesprächen! ;)


Hanna und Jörg

Dave und Norman


Da wird wohl der Marc von Peter und Schlotty eingequetscht!

Sonntag, 2. März 2008

Praktikum im Februar

Ein herzliches Hallo aus Kassel!

Seit gestern Abend bin ich wieder am Kolleg und habe vier ereignisreiche Wochen hinter mir.
In der ersten Februarwoche war ich daheim und wurde gleich krank. Die Woche verbrachte ich größtenteils im Bett. : -(
Zum Ende meiner „kleinen Urlaubswoche“ konnte ich noch auf den Geburtstagsbrunch von Lisa und die Logos- Praktikanten vom Kolleg in Kiel besuchen.
Am 11.2. begann dann mein Praktikum in einer Kinderpsychiatrie in Hamburg.
Diese Kinderpsychiatrie arbeitet mit den Eltern, d.h. die Mitarbeiter geben ihnen Rückmeldung darüber, wie sie in bestimmten Situationen mit ihren Kindern richtig handeln und mit ihnen umgehen.
Ich war dort drei Wochen und es war klasse! Mein Arbeitstag bestand darin, dass ich Kinder beobachtet und mit ihnen gespielt habe. Zwischendrin gab es immer mal wieder Mahlzeiten und Therapien (KG, EEG…) die ich mir anschauen konnte.
In der Übergabe vom Früh- an den Spätdienst wurde u.a. mit den Ärzten und Psychologen darüber geredet, wie es den Eltern geht in deren Situation und was sie in der Vergangenheit alles erlebt haben. Das hat oft aufgezeigt, warum die Kinder so sind, wie sie sind.
Es war toll zu sehen, wie sich die Kinder in kürzester Zeit verändert haben. Kinder mit Essproblemen fingen selbstständig an zu Essen, flippige Kinder wurden ruhiger…
Ich hatte zwei Bezugskinder, für die ich zuständig war. Es war nicht immer leicht mit ihnen, aber ich konnte an dieser Aufgabe wachsen und hatte Freude daran.
In einigen Singrunden konnte ich meine „Gitarrenkünste“ zum Vorschein kommen lassen, die mir ab und zu einen roten Kopf bescherten. *lach*
Das Praktikum hat mir sehr viel Spaß bereitet und ich konnte einiges dazu lernen.
Das Mitarbeiterteam war klasse und ich vermiss die Station jetzt schon.
Die drei Wochen über habe ich bei meiner Schwester gewohnt und es hat alles super geklappt. Wir hatten eine Menge Spaß und viel zu Essen im Haus! *g*
Zwei mal waren wir im Kino. Wir haben „Das Beste kommt zum Schluss“ und „Unsere Erde“ gesehen. Beides sehr, sehr gute Filme, die man nur empfehlen kann.

An den Wochenenden habe ich entweder Hamburg unsicher gemacht (mit Oli aus Braunschweig war ich beim Michel, in der Speicherstadt, in St. Pauli, Schanze…), oder ich war daheim und hab mich mit Freunden beim JuGo und in der Muse vergnügt.

Morgen beginnt der normale Alltag wieder mit richtigem Unterricht. Aber… zunächst nur für 2 Wochen, denn dann sind schon wieder Ferien! : -)

Bis dahin verabschiede ich mich mit sonnigen Grüßen
Die linda


WOI


Schwesterherz Claudi und ich


Jungfernstieg

Michel


Hamburg von oben


Speicherstadt


Muse mit Freunden